Hey Guest!
welcome 00 Welcome to Shayo City; Einer Metropole am Ende der Welt. Gelegen auf einer kleineren Insel vor der Westküste Japans, boomt hier das Leben. Zentrum des Ganzen ist das Gelände der "Rosewood Academy", eine der renommiertesten Privatschulen weltweit, die gerne auch als die Schulen der Highsociety bezeichnet wird. Hier leben und lernen die künftigen Köpfe der Welt! Söhne von Politikern, Erben von Geschäftsimperien, Töchter von Sportlern und Stars. Sie alle haben eines Gemeinsam, sie tragen den Glanz und Glamour des Luxus auf ihrem Lächeln und sind bereit für ein neues Jahr voll Liebe, Hass, Intrigen und Träumen. Also, eines wissen wir heute schon mit Sicherheit:
TOMORROW'S HEADLINES WILL BE SIMPLY SCANDALOS

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[ Aufenthaltsraum ]
Beitrag Nr.1; Geposted am Sa Jun 08, 2013 7:38 amDer Schulleiter
Aufenthaltsraum
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Beitrag Nr.2; Geposted am Di Jun 25, 2013 7:12 amGast



'Reden' | Handeln | 'Denken'
» Schwarze Druckbuchstaben reihten sich ordentlich und sauber, Seite für Seite, Zeile für Zeile vor den Augen des Jungen auf, als dieser den Aufenthaltsraum seines künftigen Zuhauses betrat und, ohne auch nur eine Sekunde lang aufzuschauen, durch diesen hindurchschritt. In seinen Händen hielt er ein Buch, das er mit seinen Blicken beinahe schon so intensiv mit seinen Blicken verschlang, dass man beinahe meinen konnte, er versuchte es mit diesem Ausdruck zum Leben zu erwecken. Sicherlich, das war keines Falles seine Absicht, doch kam ihm der Gedanke dieser Verdeutlichung selbst immer einmal wieder in den Sinn, wenn er durch irgendeinen Geistesblitz aus der Fantasiewelt des Lesens hervorschreckte und ihm auffiel, dass er seine Umgebung zum wiederholten Male vollkommen ausgeblendet hatte. Eine, im Grunde genommen, ziemlich bedenkliche Tatsache für den Jugendlichen, der ja eigentlich seine gesamte Freizeit damit verbrachte, sich mit den Mysterien und ungeklärten Phänomenen unserer Realität zu beschäftigen. Immerhin sah er sich als eine Art Fachmann auf diesem Gebiet und war sogar der festen Überzeugung, dass es kaum andere Menschen gab, die einen so guten Blick für die Details und kleinen Fehler von Mutter Natur hatten, wie er.
Nun gut, vielleicht hatte er da einen etwas zu genauen Blick, doch immerhin war er unter Gleichaltrigen so gut wie immer der Klügste im Raum, wenn es um ungeklärte Fragen ging, fast egal, welches Thema diese auch betrafen. Sicherlich, ab und an verlor er sich einmal in seinem Gerede und ging viel zu viel auf einzelne Punkte ein, die nicht mehr wirklich etwas mit der eigentlichen Sache zu tun hatten, doch er wollte eben ausführlich sein und nichts übersehen, das vielleicht doch noch einmal bei späteren Überlegungen von Belang sein könnte. Das konnte unter manchen Umständen immerhin fatal sein!

Ein leises Gähnen ertönte und der Junge sah sich für den Bruchteil einer Sekunde in dem fast leeren Aufenthaltsraum auf, bevor sein Kopf sich wieder senkte und er damit fortfuhr, die Buchstaben in seinem deutlich abgewetzten Roman zu traktieren. Er hatte das Buch schon vierzehn Mal gelesen und kannte die Geschichte eigentlich schon in- und auswendig, doch hatte es irgendwie trotzdem etwas an sich, das ihn nun auch noch zum fünfzehnten Durchlauf verleitete. Logan suchte sich also, erstaunlicher Weise ohne dabei auch nur eine Sekunde lang den Blick nach vorne zu richten, einen Sessel, auf dem er sich niederlassen und voraussichtlich die nächsten paar Stunden verbringen konnte. Die meisten Menschen hätte ihn wohl für verrückt gehalten, so viel Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die er mit seinem Gedächtnis vermutlich sowieso wortwörtlich zitieren konnte, doch sah Logan das ein wenig Anders. Immerhin lag ein riesengroßer Unterschied zwischen einer Information, die man in seinem Kopf gespeichert hatte und einer, die man direkt aus einem Buch entnahm. Ganz zu schweigen von dem Vergnügen, die einzelnen Seiten wirklich zwischen den Fingern spüren zu können und die Buchstaben in realer Größe vor sich zu sehen. Die Vorstellung bekam so seiner Meinung nach viel mehr Leben eingehaucht und außerdem passierte es einem so nicht, dass man aus Versehen einmal eine wichtige Passage in Gedanken übersprang, weil man sie schon so oft abgespielt hatte. Nein, Lesen war eindeutig besser als, das was er im Bezug auf Bücher in seinem Kopf anstellen konnte.

Langsam ließ der Junge sich nun also auf dem Sessel nieder und legte den Kopf ein wenig in den Nacken - auch wenn das vielleicht nicht der richtige Ausdruck für das Bild sein mochte, das entstand, wenn Logan versuchte, sich zu entspannen, während er las. Denn entgegen der weit verbreiteten Meinung, sich mit dem Hosenboden auf der dafür vorgesehene Sitzfläche niederzulassen, was er der festen Überzeugung, dass es sich über Kopf viel besser las als anders herum. Warum, war den meisten Leuten ein Rätsel und die wenigsten wagten es nachzufragen, da sowieso niemand die ewig langen, komplizierten Erklärungen des Jungen verstand. Entsprechend akzeptierten die meisten diese verquere Art des Sitzens (wie er es nämlich trotzdem immer noch nennt), selbst wenn hinter seinem Rücken ständig darüber getuschelt wird.
Denn wie bereits erwähnt nutzte er die Fläche des Sessels anderweitig und platzierte seinen Rücken auf diesem, während die Beine an der Lehne hochgelegt, locker eingeknickt in der Luft herumbaumelten. Der Kopf lehnte da, wo es wohl normaler Weise die Füße taten, ebenfalls an dem Möbelstück und das Buch hielt er mit etwas Abstand verkehrt herum in der Luft, um es so weiter zu lesen.
Die Leute, die den Jungen schon länger kannten wussten, dass das eine Art Angewohnheit von ihm war, da er alle Bücher, die er schon einmal gelesen hatte, stets so zur Hand nahm, und dass er nur ungerne noch angesprochen wurde, wenn er sich erst einmal 'hingesetzt' hatte, auch wenn er augenscheinlich wohl kaum jemandem übel nehmen würde, der es trotzdem tat.
Nur kurz noch einmal streckte Logan sich in seiner merkwürdigen Position und strich sich ein paar seiner blonden Haarsträhnen hinter das Ohr, ehe er vollkommen bewegungslos zu verharren schien und die einzige noch wahrzunehmende Tätigkeit war, ab und an mit den Fingern die Seiten umzublättern. «
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Beitrag Nr.3; Geposted am Mi Jun 26, 2013 2:35 amGast
FIRST POST



Musik dröhnte aus den schwarzen Kopfhörern, erst ertönt eine ruhige Melodie welches vom Bass begleitet wird und ehe man sich versieht legen die restlichen Instrumente los um dem Ohr einen gehörigen Tinnitus zu verpassen. Doch dies störte den jungen Schüler kaum, seelenruhig schlenderte er – mit einem schwarzen Koffer in der linken Hand und die rechte tief in der Tasche seiner dünnen dunklen Stoffweste vergraben – in Richtung Schülerwohnheim; dabei hatte er noch nicht einmal seinen Zimmerschlüssel, geschweige denn die hübsche Sekretärin besucht. Aber Ajahn hatte Zeit und verspürte nicht die geringste Lust sich im Sekretariat durch Schüler zu schlängeln um sich seine Unterlagen zu holen. Sie liefen einem ja nicht weg es sei denn, ihnen wuchsen plötzlich Füße aber das war unwahrscheinlich. Und da es unwahrscheinlich war, dass den Papieren und dem Schlüssel Füße wuchsen machte sich der Inder daher auf den Weg zum Wohnheim, ein gigantisches Zimmerkomplex für jeden Schüler in Rosewood – wenn sie keine eigene Wohnung hatten. Die rechte Hand erschien langsam aus der Westentasche und wanderte hoch zum Gesicht des Schülers um die große, pechschwarze Sonnenbrille zu richten die die goldenen Augen des Inders verbarg. Dass es bewölkt war und die Sonne nicht immer die Chance hatte, ihren wundervollen Glanz auf das Land zu werfen störte Ajahn nicht im Geringsten. Auf seinen Lippen lag das Ajahn typische  freche Grinsen, jeder, der Ajahn kannte wusste dass der Schüler eine Frohnatur war und mitunter auch ziemlich fies. Immerhin nahm er nie einen Blatt vor dem Mund und sagte immer seine Meinung. Egal ob der Gegenüber ein weltbekanntes Popsternchen war oder ein einfacher Honey. Ajahn machte bei solchen Dingen keinen Unterschied und wenn er sich dadurch Feinde machte, war es ihm herzlich egal.

Er betrat das riesige Gebäude und setzte seine Sonnenbrille auf seinen – mit lilafarbenen Haaren bedeckten – Kopf. Kurz sah er sich um, wahrscheinlich hielt er nach einer Sitzgelegenheit Ausschau und als er diesen fand beschleunigte sich sein Tempo etwas. Schließlich erreichte er einen Sessel, stellte daneben seinen Koffer ab und lies sich anschließend auf den eben erwähnten Sessel fallen. Ajahn seufzte zufrieden und kramte aus seiner, nicht zugeknöpften, Weste sein Handy heraus. Die Kopfhörer waren an diesem Gerät angeschlossen und mit einem kleinen Ruck, zog Ajahn den Stecker raus und verstaute die Kopfhörer in einer kleinen Tasche des Koffers.
Ajahn streckte sich und glättete sein weißes T-Shirt etwas, es war mit einem schwarzen Schriftzug versehen und handelte höchstwahrscheinlich über Basketball. Ajahn liebte Basketball, schon im zweiten Jahr war er im Club und dort zeigte sich sein außerordentliches Talent. Der Inder hatte zwar nicht die Ideale Größe für diesen Sport aber er wendig und seine Pässe schnell. Er konnte mit Stolz behaupten das manche Siege auf sein Konto gingen, da er dem Gegner nicht einmal die Chance gab an den Ball zu gelangen.
Gelangweilt ließ er seinen Blick wandern und blieb am nächsten Sessel hängen, denn dort bot sich ihm gerade ein faszinierender Anblick an. Sein Grinsen wurde breiter und er stützte sein Ellenbogen auf der Lehne ab um seinen Kopf auf die Handfläche zu betten, er musterte den blonden Schüler Interessiert und neigte leicht seinen Kopf. Die Sitzposition des blonden war sehr bizarr aber amüsant, so etwas hatte Ajahn bisher noch nicht gesehen und ließ daher seine Augen auf den Schüler auf und ab wandern. Wie lange wohl würde das Interesse andauern?
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Beitrag Nr.4; Geposted am Do Jun 27, 2013 6:45 amGast



'Reden' | Handeln | 'Denken'
» Logan merkte nicht einmal, dass er angestarrt wurde, als der andere Junge sich etwas entfernt von ihm auf einem der anderen Sessel niederließ. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, das Buch zu studieren, dass er in dieser merkwürdigen Haltung vor sich hielt, sodass es bestimmt ein paar Minuten dauerte, bis er bemerkte, dass man ihn beobachtete. Allerdings zeigte er das nicht, zumindest nicht sofort, immerhin geschah das bei ihm ja öfters. Es war klar, dass man ihn anstarrte, wenn er einen Sessel anders benutzte, als die meisten Leute das tun würden. Das war eine ungeschriebene Regel, die er bereits in frühem Alter festgestellt hatte und die er seit jeher zu berücksichtigen wusste. Wenn man Dinge tut, die nicht normal sind, wird man angestarrt.
Dementsprechend gab er vorerst keinen Laut von sich, wenn er mit dem Lesen auch für einen kurzen Moment aufhörte. Es verunsicherte ihn ja trotzdem, wenn man so ungeniert gaffte und ihn von oben bis untern musterte, da der Junge absolut keine Ahnung hatte, wie er mit so etwas umgehen sollte. Er war niemand, der gut mit anderen auskam, vor allem, wenn sie ihn schon aufgrund seiner Verhalten so ungeniert musterten. Da war es ihm fast schon lieber, wenn man hinter seinem Rücken linste, unbemerkt, und immer wieder den Kopf wegdrehte, sobald er etwas bemerken könnte. Aber das hier? Logan wusste nicht, ob er vielleicht ein Gespräch starten sollte, ob das ein richtiger Zeitpunkt war, etwas zu sagen oder den Blick zu erwidern. Ob das etwas bringen würde? Wirklich sagen konnte er das nicht.

Weitere Minuten verstrichen also, während der Junge einfach nur dasaß, starrte und sich fragte, ob der Andere wohl bald verschwinden würde. In seinem Kopf war er bereits dabei, die unterschiedlichsten gelernten Dinge abzurufen, die ihm bei der Kommunikation mit diesem Fremden helfen könnten, auch wenn nichts wirklich treffendes für das Beobachtetwerden in einer solchen Situation dabei zu sein schien. Befand er sich vielleicht auch schon in einem Gespräch oder einer Unterhaltung? Er konnte es nicht genau sagen, da er nie genau verstanden hatte, wie man kommunizieren konnte, wenn man nur angestarrt wurde. 'Die Anfangsphasen der Kommunikation mit anderen Leuten im Bereich von sogenannten Gesprächen zeichnen sich als erstes durch die Anfangsphase aus.  Diese Gesprächseröffnung erfolgt auf stets unterschiedliche Weise, doch findet in allen Fällen zunächst die Kontaktaufnahme statt. Diese kann bei direkten Begegnungen durch Blickkontakt eingeleitet werden, ein Telefongespräch mittels der Reaktion auf das eingehende Gespräch und das Abnehmen des Hörers, ein formales Gespräch erfordert meist eine direkte Einladung zur Kommunikation, sowie ein gewisses Maß an Organisation. Bei formalen Gesprächen erfolgt außerdem eine Einigung auf ein Gesprächsthema, sowie die Atmosphäre durch das Anbieten von Speisen oder Getränken wie Kaffee oder Tee aufgelockert werden kann.'
Er blinzelte für einen kurzen Moment und rauschte eine seiner vielen auswendig gelernten Definitionen für das alltägliche Leben herunter. Bemerken, dass er nicht gedacht, sondern gesprochen hatte, tat er erst, als er seinen Blick ebenfalls zu dem Jungen schweifen ließ, eigentlich, um herauszufinden, ob dieser wohl auf eine Unterhaltung aus war. So jedoch stellte er gleich im Anschluss fest, dass die Tatsache, dass er bereits etwas gesagt hatte, dass wohl mehr oder weniger an den Jungen gerichtet sein könnte, seine Planung doch etwas stören könnte und er zudem nicht wusste, ob sie sich jetzt noch im Aufbau eines Gespräches oder bereits mittendrin befanden.

Er überlegte erneut, während sein Blick den Fremden ohne eine wirkliche Regung von Emotionen im Gesicht taxierte und erst nach einigen weiteren Momenten der Stille kam er zu dem Schluss, dass es wohl wirklich das Klügste wäre, einfach das zu sagen, was ihm gerade in den Sinn kam. Das hatte man ihm schon oft gesagt. Dass es in Gesprächen genau darauf ankam - Einfach das sagen, was einem durch den Kopf ging. Für Logan war das eigentlich stets unverständlich gewesen, weil er wusste, dass die meisten Leute gar nicht erst verstehen würde, was er da vor sich hin brabbelte, aber vielleicht würde es dieses Mal ja funktionieren. Einen Versuch war es immerhin wert.
'Weißt du, ob wir uns schon unterhalten?' Fing er also ruckartig an zu sprechen und setzte fast schon wie einstudiert ein strahlendes Lächeln auf, dass irgendwie so gar nicht zu dem nachdenklichen, neutralen Ausdruck passen wollte, den man noch zuvor auf seinem Gesicht hatte beobachten können. 'Ich weiß nicht genau, ob du mit mir reden willst, weil ich nicht weiß, warum du mich angeschaut hast. Normalerweise tun die Leute das, weil ich nicht ihren Ansichten von Anstand und Ordnung entspreche und sie nicht in der Lage dazu sind, meine Gedanken nachzuvollziehen. Ich glaube zwar auch nicht, dass du das kannst, aber es kann ja sein, dass du mich ansieht, weil du mit mir reden willst. In dem Falle tun wir das jetzt ja, auch wenn du noch nichts gesagt hast ... Ist das trotzdem eine Unterhaltung? Auch wenn du mich bisher nur angesehen hast? Tut mir Leid, ich bin nicht wirklich gut darin, mit anderen Leuten auszukommen, auch wenn man mir glaube ich deshalb hier her geschickt hat. Bisher habe ich noch niemanden getroffen, also bist du sozusagen der erste Versuch, schätze ich. Ist das okay für dich? Ich hoffe doch, ansonsten muss ich nämlich meine nächste Unterhaltung mit der Erinnerung an einen Misserfolg beginnen und statistisch gesehen sinken meine Chancen mit jeder gescheiterten Unterhaltung durch meine sinkende Motivation und-'
Der Junge hielt erneut inne und blinzelte etwas verwirrt, ehe er bemerkte, dass er wohl wieder einen Fehler begangen hatte. Er legte den Kopf ein wenig zur Seite, sofern das in seiner merkwürdigen Position möglich war und ließ dann sein Buch über seinen Schädel hinweg auf den Boden fallen. 'Ich hab' wieder zu viel geredet oder?' «
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Beitrag Nr.5; Geposted am Do Jun 27, 2013 8:15 amGast

Merkte der blonde überhaupt, dass Ajahn ihn anstarrte? Oder ignorierte er den Inder gekonnt? Dann würde er es ganz schnell ändern, doch vermutlich war der der Schüler einfach nur zu sehr ins lesen vertieft. Ajahn neigte leicht seinen Kopf, welches noch immer auf der Handfläche ruhte und sein Blick blieb noch immer am Jungen mit der eigenartigen Sitzposition hängen. Vielleicht sollte Ajahn ihn ansprechen und bei dem Gedanken fielen ihm sofort tausende von Möglichkeiten ein: Die Augen bedecken oder den blonden mit einem lautem „Buh!“ erschrecken waren zwei von vielen Ideen die sich im lilafarbenen Kopf des Inders bildeten, dass Grinsen auf seinen Lippen wurde breiter und er konnte sich ein leises schmunzeln nicht verkneifen. Der arme, ahnungslose Junge. Er konnte einem leid tun.
Minuten vergingen und als Ajahn sich nach langem und her endlich Entschieden hatte, öffnete sich der Mund des blonden Schülers und fing an, Sätze herunterzurattern – wie auswendig gelernt. Verdutzt blinzelte der Inder ein paar mal und hörte sich geduldig den Wortschwall an, allmählich dämmerte es ihm was der Schüler von sich gab; dies lies das Lächeln erneut auftauchen. Als sein Gegenüber verstummte wurde es still zwischen den beiden, vergleichbar mit der Stille von irgendwelchen Comedy Sendungen die durch das Lachen des Publikums gestört wurde.
Langsam hob sich die freie Hand Ajahns und zeigte wie eine Pistole auf dem blonden. Noch immer war es still doch unterbrach der Indier dies mit einem knappen aber höchst amüsiertem „Genau!“
Der blonde hatte vollkommen recht, mit allem, was er gesagt hatte. Anscheinend hatte er die Kommunikation zwischen zwei Menschen eingehend studiert, Ajahn schlussfolgerte daraus das der blonde Schüler Probleme hatte sich mit anderen zu Unterhalten. Gott, Ajahn war der indische Sherlock Holmes!

Den Schüler angrinsend, senkte Ajahn seine Hand wieder und musterte seinen Gegenüber erneut, vermutlich einen weiteren Wortschwall erwartend. Der Inder fand den blonden jetzt schon urkomisch und hatte vor, dies fortzuführen. Mal sehen wo das hinführte, Ajahn hoffte das es weiterhin so lustig blieb. Doch weshalb fand er den blonden lustig? Schwer zu sagen, für den Inder war der erste Eindruck wichtig; sollte dieser schlecht ausfallen so hatte man es sich automatisch mit Ajahn verscherzt. Doch hatte man immer eine zweite Chance beim Inder und diese sollte man auch nutzen, wenn man gut bei ihm dastehen wollte. Der erste Eindruck des blonden bewertete Ajahn als eine zwei.....minus.... Oder eine glatte zwei, mal sehen wie der blonde sich schlug.
Die Schultern des Inders zuckten und sein Blick stieg nach oben, als ob er selbst die Antwort nicht so genau wusste. „Denke schon, was meinst du?“ kam die Gegenfrage und die goldenen Augen wanderten erneut zum Schüler und hefteten sich an seine blauen. Das Lächeln schien überhaupt nicht zu passen und Ajahn konnte sich ein leises lachen nicht verkneifen. Ja, es war eine glatte zwei.
Wenn jemand glaubte, es gäbe keine weitere Welle von Wörtern die sich aneinander reihen der irrte sich gewaltig, denn der blonde Schüler legte erneut los und Ajahn wurde regelrecht mit Wörtern bombardiert. „Also...-“ begann der Inder zu sprechen doch hatte er keine Chance, nicht die geringste von einer Chance. Ajahn schmollte kurz und erhob sich schließlich und ging zum Jungen der allmählich ein Ende fand und sein Buch einfach so auf den Boden fallen lies. So sollte man nun wirklich nicht mit seinen Bücher umgehen, Ajahn legte seinen Kopf schief und ging gar nicht erst auf die Frage des Schülers ein. Seine linke Hand war gegen seine Hüfte gestemmt und der Inder beugte sich langsam vor, die rechte Hand wanderte zum Gesicht des Plappermauls und schon drückte er die Nase des blonden zu. Er drückte nicht zu sehr, schließlich wollte Ajahn ihm nicht wehtun und so verharrte er einen kurzen Moment mit einem Stirnrunzeln. „Ist das hier der Ausschaltknopf?“ murmelte der lilahaarige und grinste schließlich breit, ehe er sich aufrichtete. „Anstand und Ordnung werden völlig überbewertet, was wäre die Welt ohne Spinner wie wir?“ Ajahn schmunzelte und beugte sich nach unten um das Buch aufzuheben, welches der Schüler gerade eben fallen gelassen hatte. „Viel war es schon, doch fand ich es nicht schlimm. Du findest wohl schwer ein Ende, oder?“ sprach der Inder und musterte das Buch kurz; neu schien es nicht zu sein.


Ajahn sah kurz hoch zu Uhr und streckte sich. ,,Also dann, man sieht sich!" sprach er und zwinkerte dem blonden zu, ehe Ajahn seine Koffer schnappte und losmarschierte. Zum Glück hatte er die Schlüssel seines Zimmers, so konnte er seine Koffer dort lassen und sich wieder auf dem Weg machen, ohne die Dinger mitzuschleppen.

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